Umschulung

Was, wenn der gewählte Beruf nach einigen Jahren nicht mehr gefragt ist oder die eigenen Qualifizierung nicht ausreichend ist? Weiterbildungen können helfen, auf der Karriereleiter wieder Fuß zu fassen. Wenn aber hinzu kommt, dass sich die Berufswahl als fehlerhaft herausgestellt hat und der Beruf nicht einmal mehr Spaß macht, kommt wohl nur noch eine Umschulung in Frage. Umschulungsmaßnahmen werden im Allgemeinen für Arbeitssuchende angeboten und zwar von verschiedenen Stellen. Zum einen ist es die Arbeitsagentur, die solche Maßnahmen anbietet und auch fördert. Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

Es gibt Umschulungen, die sind nach wenigen Monaten abgeschlossen, weil das zu Lernende auf dem aufbaut, was bereits für den ersten Beruf erlernt werden musste. Andere Maßnahmen gehen über zwei Jahre und sind im Prinzip mit einer Ausbildung vergleichbar. Der Umschüler geht dann in eine Berufsschule und muss eine praktischen Teil in der Ausbildung absolvieren, welcher in einem Unternehmen stattfindet. Meist ist eine solche Umschulung auf zwei Jahre begrenzt, denn auch hier wird vorausgesetzt, dass eine gewisse Vorbildung vorhanden ist. Zum Beispiel müssen betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse für die eine Ausbildung ebenso erlernt werden, wie für eine andere, können bei einer Umschulung bezogen auf den Umfang also geringer gehalten werden.

Die Umschulung hat zum Ziel, den ehemals Berufstätigen wieder dem Arbeitsmarkt zuzuführen und ihn auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorzubereiten. Es gibt Berufe, die sind stärker gefragt, als andere, da ist es sinnvoll, sich für einen solchen zu entscheiden, wenn der Arbeitsplatz einigermaßen gesichert sein soll. Die Umschulung wird meist auch gefördert, so dass ein gewisses Einkommen für die Dauer der Maßnahme vorhanden ist. Teilweise gewähren die Unternehmen, in denen der praktische Teil der Maßnahme absolviert wird, ein Ausbildungsgeld, das mit der Förderung aufgestockt werden kann.