Fortbildung

Jeder weiß heute, dass es ohne das lebenslange Lernen einfach nicht geht. Wer ein Studium oder eine Ausbildung abgeschlossen hat, wird nicht weit mit seinem Wissen kommen, wenn er es nicht frisch hält und stetig erweitert. Kaum ein Arbeitgeber möchte nur die Zeugnisse der Ausbildung oder das Studiums sehen, spätestens im Vorstellungsgespräch stellt der eventuell neue Arbeitgeber die Frage: „Und, was können Sie noch?“ Wer dann nicht antworten kann oder zugeben muss, dass es mit weiteren Qualifikationen eher schlecht aussieht, wird sich nicht wundern müssen, wenn den Traumjob ein anderer Bewerber erhält. Dabei ist die Sache mit der Fortbildung gar nicht so schwer. Wer in Arbeit steht, kann häufig die Angebote des Arbeitgebers in Anspruch nehmen, der verschiedene Fortbildungen anbietet oder die Mitarbeiter zu Lehrgängen schickt. Teilweise können die Mitarbeiter sogar noch verschiedene Bereiche auswählen, die sie für ihre Fortbildung nutzen möchten.

Wer sich zum Beispiel im Controlling weiterbilden lassen will, kann das ebenso tun, wie jemand, der die Grundzüge der Betriebswirtschaft kennen lernen möchte oder die vorhandenen Kenntnisse vertiefen will. Wer solche Angebote von seinem Arbeitgeber nicht bekommt, kann auch auf andere Möglichkeiten zurückgreifen. Von privaten Bildungsinstituten werden zum Beispiel Weiterbildungen angeboten. Diese müssen dann aber auch selbst bezahlt werden. Eventuell gewährt der Arbeitgeber einen Zuschuss zu den Kosten oder übernimmt sie sogar ganz, wenn die Fortbildung für den Einsatz des Mitarbeiters in diesem Unternehmen gewinnbringend ist.

Eine Fortbildung kann aber auch in Form eines Aufbaustudiums durchgeführt werden, wobei sich hier sicherlich das Fernstudium anbietet. Es ist für jeden geeignet, der die Zeit für ein Präsenzstudium nicht hat und es bringt den gewünschten Abschluss nach Ablegen aller Prüfungen. Ein komplettes Fernstudium ist noch schwer zu finden, meist gibt es eine Präsenzzeit, die dann allerdings in Blockform möglich ist. So lässt sich die Fortbildung ideal mit der normalen beruflichen Tätigkeit kombinieren.

Das Outplacement richtet sich in erster Linie an Mitarbeiter der mittleren und gehobenen Ebene, an Fach- und Führungskräfte. Sie bekommen Unterstützung bei der Suche nach einer neuen Stelle. Oft müssen auch qualifizierte Personen ein Unternehmen verlassen, weil Zusammenschlüsse mit anderen Firmen vorgenommen wurden oder eine Insolvenz angemeldet werden musste. Mit Hilfe der so genannten Außenvermittlung ist es möglich, diesen Mitarbeitern im besten Fall eine Job direkt im Anschluss zu besorgen, so dass sie gar nicht erst arbeitslos und stellensuchend werden.