Bewerbung

Vor dem Antreten einer neuen Stelle ist eine Bewerbung nötig, zumindest in den meisten Fällen. Es gibt zwar auch Fälle, in denen wurde ein neuer Mitarbeiter vom Fleck weg engagiert, doch das ist die Ausnahme. In der Regel ist die Schrittfolge so: eine Stelle wird ausgeschrieben, ein Interessent bewirbt sich schriftlich darauf, ein Vorstellungsgespräch folgt und anschließend die Einstellung. Zu dieser kommt es aber nur, wenn der Bewerber nicht nur durch seine angegeben Kenntnisse punkten kann, sondern wenn er auch im Bewerbungsverfahren Kompetenz bewiesen hat.

Eine schriftliche Bewerbung besteht aus dem Anschreiben, in dem die Gründe für die Bewerbung dargelegt werden sollen und einige Punkte zur eigenen Person genannt werden können und dem Lebenslauf. Dieser wird heutzutage fast nur noch in tabellarischer Form gefordert, einfach, weil sich Personalverantwortliche damit schneller ein Bild über die Person machen können, als würde alles in Textform dargestellt werden. Hinzu kommen Zeugnisse von Ausbildungen, Studienabschlüsse, Weiterbildungszeugnisse und Arbeitszeugnisse.

Letztere natürlich nur, wenn sie auch positiv ausgefallen sind. Im Anschreiben ist darauf zu achten, dass als Kompetenzen nicht nur die Punkte aufgezählt werden, die bereits bei der Stellenausschreibung erwähnt wurden. Das würde einem einfachen Abschreiben gleich kommen und kommt bei Personalverantwortlichen nicht gut an. Zudem sollte das Anschreiben direkt an den Verantwortlichen gerichtet sein, das zeugt davon, dass sich der Bewerber vorab über die Stelle und das Unternehmen, beziehungsweise den Ansprechpartner, informiert hat.

Der Lebenslauf darf keine Lücken aufweisen. Falls doch, müssen diese spätestens im Vorstellungsgespräch gut erklärt werden. Hobbys werden heute nicht mehr aufgezählt, es kommt in der Regel nur noch auf berufliche Kompetenzen an. Besonderes Engagement, zum Beispiel in sozialer Richtung, kann aber erwähnt werden. Zu guter Letzt muss die Bewerbung noch in die richtige äußere Form gebracht werden. Ein Schnellhefter wird nicht verwendet, es gibt im Handel Bewerbungsmappen, die besser aussehen und nicht so wirken, als müsse der Bewerber an der "Verpackung" sparen.